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WOHNEN

Weiches Tannenholz. Schwarzes Leder. Raschelnde Buchseiten. Die schlichte Eleganz des Wohnzimmers kontrastiert den bäuerlichen Charme der Stube. Patina. Wärme. Geborgenheit. Steinerne Unebenheit und hölzerne Stufen verbinden. Ein Blick ins Grüne. Gartenzimmer und Salettl führen langsam in die Natur.

 

So stehen sich die Wohnräume des Richterhauses gegenüber – jeder Stimmung ein Raum. Zusammensein. Verweilen. Allein Sein.

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SCHLAFEN

Träumen oder Schmusen. Drei Schlafzimmer bieten Ruhe nach Wanderungen, Stunden in der Sonne oder ein, zwei Flaschen Wein. Stille. Eingebettet in kuschelige Baumwolle und das morgendliche Zwitschern der Vögel.

 

Die ehemalige gute Stube mit einem Doppelbett, die Kammer mit zwei Einzelbetten und das Schlafzimmer zum Garten mit einem Doppelbett.

KOCHEN

Essen und Trinken. Geselligkeit. Die Küche lädt zu ausgiebigen Kochabenden oder einer raschen Brotzeit ein. Kräuter aus dem Garten. Saftiges Obst. Ofenwarmer Kuchen. Schwarzer Ruß und böhmisches Gewölbe erzählen Geschichten. Feuer. Rauch. Geselchtes. 

 

Aus dem Hahn rinnt kühles Wasser. Mit frisch gebrühtem Kaffee die morgendlichen Sonnen-strahlen verfolgen. Im Weinkühlschrank wartet eine Auswahl handwerklich hergestellter Weine. Der Sekt prickelt auf der Zunge.

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GARTEN

Zwischen satten Efeuranken und roten Johannisbeeren. Der Garten verschiebt Perspektiven: ein Blick in die Landschaft,

ein Blick in das Dorf, ein Blick auf das Haus. 

Die Augen verweilen auf der Fassade und versinken in den Spuren der Zeit.

 

Nackte Füße streifen durch den Morgentau. Ringelblume. Salbei. Mohn. Im Bauerngarten wachsen Kräuter, darüber liegt der herbe Duft von Quitten. Manchmal hängt nach dem Grillen die rauchige Kleidung vor der Tür.

 

Später im letzten Abendlicht fallen dicke Schneeflocken ganz gleichmäßig und verhüllen in aller Stille die Gartenbank, die roten Berberitzen und die Astern. Der Weg zur Sauna ist gar nicht so weit.

SAUNA

Hitze. Entspannung. Schweiß. Kurz durch den Garten und zwei Stufen hinab empfängt die Wärme, umhüllt und lässt nicht mehr los.

Bis ein kalter Strahl Wasser unter offenem Himmel über den Körper stürzt. Wohliges Erschaudern und dabei Raum und Zeit vergessen. Vielleicht die heiße Haut im Schnee abkühlen oder erschöpft im Gartenzimmer träumen.

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